SwimRun

 

Hier zu finden:
Ötillö SwimRun 1000 Lakes
Ötillö SwimRun Hvar
Ötillö SwimRun Engadin

 

 

Ötillö SwimRun 1000 Lakes:

117 Zweierteams gingen am 1. Oktober 2017 in Wesenberg in Mecklenburg-Vorpommern an den Start und Joeri und ich waren dabei.

 

 

Nach zwei erfolglosen Versuchen im Engadin / Schweiz und auf Hvar / Kroatien, einen Ötillö Swimrun erfolgreich zu beenden, habe ich in Wesenberg am vergangenen Wochenende erfolgreich den ersten Swimrun beendet.

 

 

 

Die Strecke hatte einen Gesamtumfang von 41,3 km. 7,5 km verteilten sich über zehn Schwimmpassagen zwischen ca. 300 und 1300 m bei 14 Grad Wassertemperatur. Die Laufstrecke über 33,8 km verlief über zwölf Passagen bis zu 7,1 km verteilt größtenteils über Wiesen und durch Wälder. Nur wenige Abschnitte waren auf Asphalt zurückzulegen. Der Wettkampf wurde aus Sicherheitsgründen nur in Zweierteams gestartet.

117 Zweierteams aus 26 Nationen gingen an der Burg von Wesenberg an den Start und kämpften sich bis zu 8,5 Stunden über die Strecke. Nicht wenige brachen ab oder nahmen erst gar nicht an den Rennen teil. Auch für meinen Teamkollegen Joeri kam es fast so weit, nicht an dem Wettkampf teilzunehmen. Ich hatte eine Woche vor dem Start die Organisation kontaktiert und mich als Ersatz-Teampartner für das Rennen zur Verfügung gestellt, falls jemand aus einem anderen Team ausfallen sollte. Lollo Lundmark, verantwortlich für den Registrierungsprozess bei Ötillö, schrieb mich an, und gab mir den Kontakt zu Joeri. Kurzerhand haben Joeri und ich miteinander E-Mails ausgetauscht und miteinander telefoniert. Wir waren uns schnell einig, wie wir an den Start gehen wollten. Joeri konnte  wegen verletzungsbedingten Ausfalls seines Teampartners doch starten und ich hatte noch einen Teampartner für den Swimrun bekommen. Klasse. Eine Win-Win Situation.

 

 

 

Am Sonntag vor dem Wettkampf trafen wir uns dann um 6:00 Uhr am Parkplatz in der Schlossstraße 3 gegenüber der Adler - Apotheke direkt an der Ziellinie. Ich bin bereits in der Nacht nach Rheinsberg gefahren und habe noch ein paar Stunden im Auto geschlafen. Eigentlich ideal so nah an der Ziellinie zu parken, wie sich nach dem Wettkampf herausstellte. Wir haben uns dann auf den Wettkampf vorbereitet. Neoprenanzug angezogen, mit Melkfett eingerieben, Pflichtausrüstung zusammen- gepackt. Wie immer hatte ich meinen Rucksack dabei, in dem ich alles untergebracht habe.

 

 

Um 6:45 Uhr marschierten wir dann Richtung Bus-Abfahrt. Wie ich irritierterweise fest-stellen musste, fuhren die Busse nicht von der Ziellinie am Triangelplatz in Rheinsberg Richtung Start, sondern von einem ca. 10 minütigen Fußmarsch entfernten Parkplatz bei Norma in der Feldstraße 1 am Friedrichs-zentrum. Kurz nach 7:00 Uhr starteten die vier Busse. Nach einigen baustellenbedingten Umleitungen kamen wir nach 45 Minuten am Start in Wesenberg an. Die letzten Vor-bereitungen wurden getroffen. Einige Toiletten waren für die Teilnehmer aufgebaut. Die Schlange davor schien nicht kürzer zu werden und nach einem „geheimen“ Tipp, wie ein Mitarbeiter der Veranstaltung es selbst nannte, suchten wir die Toilette im Burginnenhof auf. Dort befand sich eine Toilette für die Besucher der Burg, die so gut wie gar nicht besucht wurde. Also ein echter Geheimtipp.

 

Pünktlich um 8:30 startete das Rennen. Joeri und ich waren hochmotiviert am Start und machten uns dann topfit als das „Dutch Dreamteam“ mit einem Schnitt von unter 5:45 min pro km auf den ersten Teil der Strecke. Nach knapp 4 km kam die erste Schwimmpassage. Die 14 Grad Wassertemperatur waren deutlich zu merken. Wir hatten einen Neoprenanzug mit kurzen Armen und Beinen. Dieser reichte noch knapp für die Temperaturen aus. Noch zwei bis drei Grad weniger sollte doch eher ein Neoprenanzug mit langen Armen und Beinen bevorzugt werden. Die 14 Grad Lufttemperatur halfen nicht wirklich, beim Ausstieg nach dem Schwimmen warm zu werden. Da half nur ein wenig schneller laufen, bis es das nächste Mal ins kühle Nass ging.

 

Nach 7:12 Stunden erreichten Joeri und ich glücklich aber erschöpft das Ziel. Wir hatten zwar noch einige Teams hinter uns gelassen, aber leider haben wir es nicht unter die ersten 100 Teams geschafft.

 

Wie schon erwähnt hatte das Parken in der Nähe der Ziellinie einen Vorteil. Wir konnten uns nach nur ein paar Metern direkt am Wagen umziehen und dann noch wenige Schritte Richtung Zelt gehen, in dem wir unser wohlverdientes Mittagessen zu uns genommen haben. Erbsensuppe, Frikadellen, Gurkensalat, Nudelsalat, Tomaten, Käse usw. Sehr ansprechend und lecker zubereitet.

 

Insgesamt war der Wettkampf in der zweiten Auflage hervorragend organisiert. Der Streckenverlauf war sehr abwechslungsreich und die Verpflegung war auch sehr gut. Es gab Wasser, Tee, isotonische Getränke, Red Bull, Süßigkeiten, Brot.

 

Rheinsberg ist auf jeden Fall auch außerhalb des Wettkampfes ein Besuch wert. Das Schloss und der umliegende Ortskern laden auch für einen Wochenendbesuch ein.

 

Der Zeitplan für das Rennen:

Samstag, September 30, 2017

09:00                         Race briefing and registration ÖTILLÖ Swimrun Sprint 1000 Lakes in Rheinsberg
11:15                         Start ÖTILLÖ Swimrun Sprint 1000 Lakes
14:00                         Prize giving ÖTILLÖ Swimrun Sprint 1000 Lakes
14:00-17:00              Race bib distribution in Rheinsberg
17:00                         MANDATORY Race briefing ÖTILLÖ Swimrun 1000 Lakes for all racers in Rheinsberg

 

Sonntag, Oktober 1st, 2017

07:00                         Buses leave for the start line. RACERS ONLY
08:30                         Start ÖTILLÖ Swimrun 1000 Lakes
10:10                         Race cut-off at Time 3
13:15                         First team close to finish line
14:00                         Race cut-off at Time 7
16:00-20:00              Race banquet in Rheinsberg
16:30                         Last team across the finish line
19:00                         Prize giving in Rheinsberg


 

Resultate ÖTILLÖ Swimrun 1000 Lakes, 1. Oktober 2017:

 

Herren
1. Pontus Lindberg & George Bjälkemo (SWE), Team Garmin, 4.27.02 h
2. Nicolas Remires & Guillaume Heneman (FRA), Team Envol, 4.29.42 h
3. Sebastian Bleitgen & Frank Mertins, SwimrunART Odw, 4.33.59 h

 

Mixed
1. Marylise Pansart & Franck Martin (FRA), Team Smart Athlete – Zone 3, 4.53.20 h
2. Helen Maalinn (EST) & Pär Kristoffersson (SWE), Wolff Wear Swimrun, 4.53.52 h
3. Rhian Martin (GBR) & Ben Martin (GBR), Team Drummond Clinic, 4.56.31 h

 

Frauen
1. Ulrika Eriksson & Helena Sivertsson (SWE), Team Icebug, 4.56.19 h
2. Diane Sadik (SUI) & Annika Ericsson (SWE), Swimrunshop.com, 5.06.59 h
3. Marika Wagner & Maja Tesch (SWE), Team Vivobarefoot,
5.25.48 h

 

Streckenverlauf:

 

Bildnachweis:
Pierre Mangez
Jakob Edholm
Jörg Hafner
Google

 

Ötillö SwimRun Hvar:

Der SwimRun wurde erstmals auf der Insel Havr an der Dalmatinischen Küste in Kroatien ausgetragen. Er sollte zu gleich der härteste Wettkampf der ÖTILLÖ SwimRun Erfolgsstory werden.

„Das war ein ganz schönes Brett.“ Mit den Worten verabschiedeten Stefan und ich uns nach knapp 12km aus dem Rennen. Leider. Wir kamen einfach am Ende einfach nicht gegen die Wellen an.

110 Zweierteams aus 22 Nationen reisten für den ÖTILLÖ SwimRun Hvar, einem Qualifikationsrennen für die ÖTILLÖ SwimRun Weltmeisterschaft im Schwedischen Archipel, nach Hvar.

Aber von vorn. Der SwimRun hatte immer noch eine Rechnung mit uns offen bzw. wir mit dem SwimRun. Einige Wochen vorher hatten Stefan und ich die Gelegenheit vom Veranstaltungsteam erhalten, als Journalistenteam an den Start zu gehen. Wir hatten damit deutlich weniger Vorbereitungszeit als andere Teams. Aber dennoch wollten wir es versuchen.

Das Training für das Laufen gestaltete sich als relativ einfach. Nur dem Schwimmen sollte es schwieriger werden. Im Frühling bleiben nicht viele Möglichkeiten für ein Training im Freiwasser. Somit sind wir am Ende nur im Schwimmbad gelandet. Vor dem Wettkampf hatten Stefan und ich jeder von uns gerade 15km trainieren können. Dass das nicht ausreichend werden würde, war uns bis Wettkampfbeginn noch nicht klar. Aber wir hatten nicht mehr Zeit.

 

Die Strecke von 45km teilte sich auf in 10km schwimmen und 35km laufen. Für 10km, auch wenn diese nicht am Stück absolviert werden, müssen aber ein paar Kilometer mehr als nur 15km im Wasser trainiert werden. Ich kann nur allen raten, die einen ÖTILLÖ SwimRun erfolgreich beenden wollen, mindestens das drei-fache der zu absolvierenden Schwimmstrecke in den vier Wochen vor dem Wettkampf zu trainieren. Nach Möglichkeit die Hälfte davon im Freiwasser. Bei den sehr knappen Cut Off Zeiten ist zu empfehlen, mindestens einen Schnitt von 3,4km pro Stunde im Freiwasser und mindestens 3,8km im Schwimmbad zu erreichen. Zum Laufen würde ich sagen, dass ein Marathon problemlos zwischen 4 und 4½ Stunden gelaufen werden müsste, um auch die Cut Off Zeiten für das Laufen zu schaffen. Für den SwimRun in Havr ist sogar ein wenig Berglauferfahrung von Vorteil.

Die Organisation für den SwimRun Havr ist recht aufwendig. Für mich ging es am Freitag in Hamburg los. Über Frankfurt, wo ich Stefan am Flughafen getroffen habe, ging es dann weiter nach Split. Der Airport Shuttle brachte uns vom Flughafen zum Hafen von Split. Von dort aus ging es dann noch einmal mit dem Katamaran zur Insel Havr. Die letzten Meter zum Hotel haben wir dann zu Fuß zurückgelegt. Die Anreise hat fast einen Tag gedauert.

Für Samstag haben wir uns nicht viel vorgenommen. Startunterlagen abholen. Ausruhen. Chillen und sich den Ort ein wenig anschauen. Der Sonntag wird noch anstrengend genug.

Der Start wurde auf ein paar Minuten nach 9 Uhr verschoben, weil die zu der Zeit verkehrende Fähre die Teilnehmer des Wettkampfes gefährdet hätte. Sowohl am Samstag als auch am Montag hatten wir auf der Insel herrliches Urlaubswetter. Lediglich am Wettkampftag meinte Petrus es nicht gut mit uns. Sehr starker Wind. Das Wasser war aufgewühlt und schlug 1-1,5m hohe Wellen. Aus diesem Grund war es bisher einer der härtesten Wettkämpfe der Geschichte von ÖTILLÖ. Stefan und ich hatten sehr mit den Wellen zu kämpfen. Die erste Schwimmstrecke konnten wir noch sehr gut bewältigen. Bei der zweiten mussten wir schon eine Menge Kraft lassen, so dass diese uns dann für die dritte und längste mit fast 3km dann fehlte. Stefan und ich sind dann am Leuchtturm 300m vor Ende der dritten Schwimmetappe als Team ausgestiegen. Nach das 1:45h im Wasser hätten wir vermutlich für die letzten 300m noch einmal 15-20min benötigt. Meine Versuche, noch allein weiter zu schwimmen, wurden von der Polizei unterbrochen.

Leider haben wir auch dieses Mal nicht geschafft, den Wettkampf zu beenden. Viele Teams mussten kämpfen, um die Cut Off Zeiten auf der Strecke nicht zu überschreiten. Viele mussten nach der langen, kalten Schwimmstrecke das Rennen abbrechen. Aber wir sind um viele Erfahrungen reicher geworden. So haben wir uns für das nächste Mal vorgenommen, mit einem Seil an den Start zu gehen, so dass die Möglichkeit besteht, den schwächeren Schwimmer ggfs. zu unterstützen bzw. zu ziehen. Dieses ist laut Wettkampfregeln erlaubt. Bei stark unterschiedlichen Leistungen würde ich dieses sogar empfehlen. Es sollte nur nicht ein beliebiges Seil verwendet werden. Welches geeignet ist und wie es zu verwenden ist, dazu finden sich genügend Informationen im Internet.

                  

Am Montag trat ich dann die Rückreise an. Stefan ist noch ein paar Tage geblieben. Wir haben uns aber vorgenommen, auf jeden Fall irgendwann einen SwimRun zu finishen.

Die Insel Hvar an der dalmatinischen Küste Kroatiens gilt als eine der 10 schönsten Inseln der Welt. Mit ihrem reichen kulturellen und historischen Erbe, uralten Olivenbäumen und Weingärten, kristallklarem Wasser, Kalksteinfelsen und dem abwechslungsreichen Terrain umgeben von den fantastischen Pakleni Inseln, ist Hvar die perfekte Destination für einen SwimRun Event und vor allem perfekt für einen erholsamen Urlaub. Auch wenn wir den Wettkampf nicht erfolgreich absolvieren konnten, war der Ausflug nur deshalb schon absolut lohnenswert.

 

Top 3 Ergebnisse ÖTILLÖ SwimRun Hvar

Herren:
1. Lennart Moberg & Daniel Hansson (SWE), Swedish Armed Forces, 5:55:08
2. Martin Flinta (SWE) & Adriel Young (AUS), Team Thule, 6:01:13
3. Pontus Lindberg & George Bjälkemo (SWE), Team Garmin, 6:03:05

Mixed:
1. Annika Ericsson & Stefano Prestinoni (SWE), Team Swimshop.se, 6:10:57
2. Jasmina Glad Schreven (FIN) & Thomas Schreven (NED), Say no! to Doping, 6:49:14
3. Sabrina Maurette & Ludovic Maillard (FRA), Team Issy Absolu, 7:00:03

Damen:
1. Diane Sadik (SUI) and Charlotte Eriksson (SWE), Team Swimrunshop.com, 7:37:41

 

Fakten ÖTILLÖ SwimRun Hvar 2017

Ort: Hvar, Kroatien
Gesamtdistanz: 45,5 km abwechselnd Laufen und Schwimmen
8 verschiedene Schwimmabschnitte (nach Kursänderung wegen starken Winds)
Längste Schwimmstrecke: 2’900 Meter

Längste Laufstrecke: 17’500 Meter (weniger Schwimmabschnitte nach Kursänderung wegen starken Winds)
Höhenmeter: 890m
Gestartet wird in Zweierteams (Sicherheit, Teamgedanke)
Angemeldete Teams: 110
Angetreten: 100 Teams
Teilnehmer aus 22 Nationen

 

Über SwimRun & ÖTILLÖ

SwimRun ist eine rasant wachsende Sportart, bei der die Teilnehmer auf einer markierten Strecke in Zweierteams antreten. Sie laufen abwechselnd auf natürlichen Trails und schwimmen im offenen Meer. Um keine Zeit zu verlieren, behalten die Teilnehmer beim Laufen den Neoprenanzug und beim Schwimmen die Laufschuhe an. SwimRun bietet ein einzigartiges Erlebnis, weil man immer mit einem Partner antritt und die Rennstrecken durch die freie Natur führen. Ihren Ursprung hat die Sportart in der ÖTILLÖ SwimRun Weltmeisterschaft im Stockholmer Schärengarten, dem längsten Rennen seiner Art. „Ö TILL Ö“ ist Schwedisch und bedeutet „Von Insel zu Insel“. Der ÖTILLÖ gilt als eines der härtesten Eintagesrennen der Welt. Der ÖTILLÖ SwimRun Hvar ist das neueste Rennen der ÖTILLÖ SwimRun World Series.

 

 

Zeitplan:

 

 

Strecke:

 

Bildnachweis:
Jakob Edholm
Jörg Hafner

 

 

Ötillö SwimRun Engadin:

Anfang Mai:

Über eine Nachmeldung bin ich leider nicht mehr in die Teilnehmerliste gekommen. Ich wollte mit Tilly uns noch nachmelden. Aber das hatte nicht mehr funktioniert. Ein Kollege aus dem Androgon-Team hat noch jemanden gesucht, der das Journalistenteam verstärkt. Na und wer konnte da nicht „nein“ sagen?

Also ging es los. Kurz so vor der Asienreise noch die wichtigsten Dinge organisieren, wozu wohl die Kälteschutzbekleidung zweifelsohne dazugehört. Bis zu 10 Grad Celsius kann das Wasser warm werden. Das ist doch super. Sehen wie es mal positiv: Es ginge auch noch kälter und man kann zumindest von zweistelligen Temperaturgraden sprechen. Also mitnichten: Ein Sprung in die Elbe bei 16 Grad ohne Neoprenanzug lässt schon annährend erahnen, was die Teilnehmer erwarten könnte. Ohne Kälteschutz läuft da gar nichts.

Aber worum geht es denn überhaupt beim Engadin SwimRun?

Bei dem Engadin SwimRun geht es darum, eine Distanz über knapp 52km schwimmend und laufend im Wechsel zu bewältigen. Ca. 46 km laufend und der Rest von knapp 6km schwimmend. Neun mal müssen wir dabei ins Wasser. Die längste zu bewältigende Distanz ist dann 1.400m. Außerdem müssen dann noch ca. 1.450 Höhenmeter absolviert werden.

Es handelt sich um eines der schwersten Rennen dieser Art weltweit. Der Wettkampf findet im Juli im Engadin statt. Von St Moritz hat sicherlich jeder schon mal irgendwann irgendwas gehört. Die Lufttemperaturen sind zu diesem Zeitpunkt sehr hoch. 25 Grad Celsius. Das kann schon sehr angenehm warm werden. Die durchzu-schwimmenden Gewässer hingegen haben ca. 10 Grad Celsius. Ein Kälteschutz ist somit unverzichtbar.

 

Die Strecke:

 

Strecken und Zeiten:

 

Pflichtausrüstung:

1. Erste Hilfe Set

2. zwei Nassanzüge (Neoprenanzüge) für Wassertemperatur von 10 Grad

3. Kompass

4. zwei Signalpfeifen

5. Rucksack

Im Rucksack wird dann die Pflichtausrüstung während des gesamten Rennens transportiert. Also auch während des Schwimmens.

 

Mitte Mai:

Also die Anmeldung ist abgeschlossen und heute (Ende Mai) ist auch endlich mein Shorty angekommen. Aber die Wettkampfvorbereitungen laufen erst einmal ohne Shorty. Das bedeutet 10-20min schwimmend in der Elbe (14 Grad) oder in der Ostsee (12 Grad). Da ist man nur noch froh aus dem Wasser zu kommen und endlich wieder laufen zu dürfen. Mensch ist das kalt. Ich freue mich schon, wenn ich dann mit Neo trainieren kann. Aber ich erhoffe mir einfach dabei die erste Abhärtung für das Neujahrsschwimmen im kommenden Jahr und vor allem für die Beltquerung dieses Jahr.

Hin und …

 

… her.

 

Endlich geschafft. Das war das vierte Training im Wasser.

Rahmendaten:
Standort: Elbe, Wedel, Strandbad
Datum: 23.05.2015
Wassertemperatur: 12 Grad
Lufttemperatur: 12 Grad

 

Ende Mai:

Erstes Training mit dem Shorty. Schon deutlich angenehmer als ohne. 3mm sollte eigentlich reichen. Aber die Arme  und Beine werden schon arg kalt.

Während des Wettkampfes laufe ich die Distanzen mit dem Shorty. Dieser wird aus Zeitgründen nicht ausgezogen. Um aber Überhitzung zu vermeiden, wird der Reißverschluss vorn geöffnet und der Shorty am Oberkörper heruntergezogen. Das wird sonst zu heiß. Anfang habe ich mit einem 5mm Shorty trainiert. Das geht gar nicht. Für mich ist das viel zu heiß. Wenn man bedenkt, dass über eine Marathondistanz damit gelaufen werden muss, ist das für mich unmöglich. Aber jeder hat ein anderes Kälteempfinden und ganz unerheblich ist auch nicht das Körperfett. Und davon habe ich leider genug.

Jetzt geht es aber erst einmal auf die Asien-Spezial-Reise. Das bedeutet fünf Wochen kein Training.

 

Juli:

Den Wettkampf selbst habe ich in einem Erlebnisbericht beschrieben, den Ihr hier finden könnt: Erlebnisbericht.

 

Hier ein Bilder vom Wettkampf: